Cadavre Exquis ist eine Art kollektives Spiel, das in den 20er Jahren von den Surrealisten
entwickelt wurde. Dabei schrieb der erste Mitspieler spontan etwas auf einen Zettel und faltete ihn, worauf sein Nachbar dem nicht sichtbaren ersten Teil des Satzes weitere spontane Wörter hinzufügte, usw. Auf ähnliche Weise wurde diese Methode der freien Assoziation dann auch in der Malerei angewandt. Das klassisch gewordene Beispiel gab dem Spiel seinen Namen:
Le cadavre-exquis-boira-le-vin-nouveau (Der köstliche-Leichnam-trinkt-den-neuen-Wein).
Auf die Fotografie übertragen sieht unser „Cadavre Exquis“-Projekt wie folgt aus:
Das erste Foto wurde von einem per Los bestimmten Teilnehmer gemacht, an eine zentrale Email-Adresse versandt und anschließend weitergeleitet. Bekommt ein Teilnehmer ein Foto, hat er eine Woche Zeit, darauf fotografisch zu „antworten“, sei es in Bezug auf Inhalt, Form, Thema oder Farbe etc. Das Antwort-Foto wird wieder an die zentrale Email-Adresse geschickt und von den Organisatorinnen an den nächsten Fotografen der Kette weitergeleitet.
Die Reihenfolge der Fotografen wurde im Vorfeld von den Organisatorinnen per Auslosung bestimmt.
Das Projekt wurde Anfang 2009 auf Initiative von ParisBerlin>fotogroup mit einem Projektaufruf ins Leben gerufen. Insgesamt 47 Fotografen und Fotografinnen mehrheitlich aus Berlin und Paris, aber auch aus anderen europäischen und internationalen Städten, haben sich für das Projekt angemeldet. Das erste Foto der Kette wurde am 15. April 2009 verschickt, das letzte Antwort-Bild wurde am 26. Mai eingesendet.
Reprenant le jeu collectif, inventé par les surréalistes dans les années 20, du cadavre exquis « consistant à faire composer une phrase, ou un dessin, par plusieurs personnes sans qu’aucune d’elles puisse tenir compte de la collaboration ou des collaborations précédentes.» (Dictionnaire abrégé du surréalisme), nous avons souhaité adapter ce processus à la photographie : le jeu étant pour chaque photographe d’interpréter l’image d´un autre. Il n´a été donné aucune contrainte de thème, l’accent a été mis essentiellement sur le sens, la forme, la couleur, la composition de l’image.
Sur une initiative de ParisBerlin>fotogroup, cet « exercice » photographique a été lancé par un appel à projet en avril 2009. 47 photographes de Berlin et de Paris mais aussi d’autres villes à travers le globe, se sont inscrits pour participer à ce projet. La première photo a été réalisée par l’un des participants, tirés au sort. L´ordre des participants avait été établi au préalable. Dès qu’un des participants reçoit une image, il a une semaine pour lui répondre, libre à lui de l´interpréter et de la continuer. Sa réponse est envoyée par mail, elle sera à son tour envoyée au suivant de la liste.
Les 47 photos de la chaîne photographique sont présentées
ci-dessous.
01/06/2010
Cadavre Exquis ist eine Art kollektives Spiel, das in den 20er Jahren von den Surrealisten
entwickelt wurde. Dabei schrieb der erste Mitspieler spontan etwas auf einen Zettel und faltete ihn, worauf sein Nachbar dem nicht sichtbaren ersten Teil des Satzes weitere spontane Wörter hinzufügte, usw. Auf ähnliche Weise wurde diese Methode der freien Assoziation dann auch in der Malerei angewandt. Das klassisch gewordene Beispiel gab dem Spiel seinen Namen:
Le cadavre-exquis-boira-le-vin-nouveau (Der köstliche-Leichnam-trinkt-den-neuen-Wein).
Auf die Fotografie übertragen sieht unser „Cadavre Exquis“-Projekt wie folgt aus:
Das erste Foto wurde von einem per Los bestimmten Teilnehmer gemacht, an eine zentrale Email-Adresse versandt und anschließend weitergeleitet. Bekommt ein Teilnehmer ein Foto, hat er eine Woche Zeit, darauf fotografisch zu „antworten“, sei es in Bezug auf Inhalt, Form, Thema oder Farbe etc. Das Antwort-Foto wird wieder an die zentrale Email-Adresse geschickt und von den Organisatorinnen an den nächsten Fotografen der Kette weitergeleitet.
Die Reihenfolge der Fotografen wurde im Vorfeld von den Organisatorinnen per Auslosung bestimmt.
Das Projekt wurde Anfang 2009 auf Initiative von ParisBerlin>fotogroup mit einem Projektaufruf ins Leben gerufen. Insgesamt 47 Fotografen und Fotografinnen mehrheitlich aus Berlin und Paris, aber auch aus anderen europäischen und internationalen Städten, haben sich für das Projekt angemeldet. Das erste Foto der Kette wurde am 15. April 2009 verschickt, das letzte Antwort-Bild wurde am 26. Mai eingesendet.
entwickelt wurde. Dabei schrieb der erste Mitspieler spontan etwas auf einen Zettel und faltete ihn, worauf sein Nachbar dem nicht sichtbaren ersten Teil des Satzes weitere spontane Wörter hinzufügte, usw. Auf ähnliche Weise wurde diese Methode der freien Assoziation dann auch in der Malerei angewandt. Das klassisch gewordene Beispiel gab dem Spiel seinen Namen:
Le cadavre-exquis-boira-le-vin-nouveau (Der köstliche-Leichnam-trinkt-den-neuen-Wein).
Auf die Fotografie übertragen sieht unser „Cadavre Exquis“-Projekt wie folgt aus:
Das erste Foto wurde von einem per Los bestimmten Teilnehmer gemacht, an eine zentrale Email-Adresse versandt und anschließend weitergeleitet. Bekommt ein Teilnehmer ein Foto, hat er eine Woche Zeit, darauf fotografisch zu „antworten“, sei es in Bezug auf Inhalt, Form, Thema oder Farbe etc. Das Antwort-Foto wird wieder an die zentrale Email-Adresse geschickt und von den Organisatorinnen an den nächsten Fotografen der Kette weitergeleitet.
Die Reihenfolge der Fotografen wurde im Vorfeld von den Organisatorinnen per Auslosung bestimmt.
Das Projekt wurde Anfang 2009 auf Initiative von ParisBerlin>fotogroup mit einem Projektaufruf ins Leben gerufen. Insgesamt 47 Fotografen und Fotografinnen mehrheitlich aus Berlin und Paris, aber auch aus anderen europäischen und internationalen Städten, haben sich für das Projekt angemeldet. Das erste Foto der Kette wurde am 15. April 2009 verschickt, das letzte Antwort-Bild wurde am 26. Mai eingesendet.
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